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Der Sunderhof

Über uns.Jeder ist jemand.

Der Sunderhof · Seit über 120 Jahren

Ein Ort des Sinns und der Begegnung. Der Stille und der Gemeinschaft. Der Energie und der Einkehr.

„Jeder ist jemand.

nach George Tabori

Das ist unser Motto und unser Maßstab. Wir heißen jeden willkommen. Der Sunderhof ist ein Ort des Sinns und der Begegnung. Der Stille und der Gemeinschaft. Der Energie und der Einkehr. Dafür stellen wir uns in den Dienst.

„Jeder ist jemand“ ist für uns mehr als ein schöner Satz. Es bedeutet: Jeder Mensch, der durch unser Tor kommt, bringt eine Geschichte mit und eine Würde, die nicht verhandelbar ist. Deshalb sind am Sunderhof alle willkommen, unabhängig davon, woher sie kommen, woran sie glauben, wen sie lieben oder wie sie leben.

Und genauso klar gilt der Umkehrschluss: Wer Menschen ausgrenzt, abwertet oder kleiner macht, findet bei uns keinen Raum dafür. Das hängt bei uns nicht als Regel an der Wand. Es ist eine Haltung, die aus über 120 Jahren Geschichte gewachsen ist. Dieser Hof war immer dann am stärksten, wenn er Menschen Schutz und Zugehörigkeit gegeben hat. Daran halten wir fest.

120 Jahre bewegteGeschichte

Vom Künstlerdorf zum Ort für alle: Der Sunderhof war immer ein Zufluchtsort für Menschen und Ideen.

um 1900

Die Künstlerkolonie

In der idyllischen Umgebung des Sunderbergs entsteht eine kleine Künstlerkolonie. Der Hamburger Baurat Vivié und Alfred Lichtwark, damals Direktor der Hamburger Kunsthalle, lassen sich hier nieder und ziehen weitere Künstler und Kreative auf das Anwesen.

ab 1914

Reformpädagogik & Aufbruch

Unter Leitung der Lehrerin Maria Schmidt-Matthaei kommen namhafte Dozenten und Reformpädagogen auf den Hof. Junge Menschen aus Universitäten, Pflegerinnen- und Berufsschulen prägen das Bild der folgenden Jahre.

1933

Ein sicherer Ort

Mit Beginn der NS-Herrschaft bietet die Einrichtung jüdischen Kindern und Familien einen sicheren Aufenthalt, bis zu ihrer Ausreise nach Transjordanien. Ein Kapitel, das uns bis heute verpflichtet.

ab 1951

Jugendarbeit & offene Türen

Nach den Kriegsjahren kehrt Leben zurück: Freizeiten und Gruppenarbeit unter engagierten Hausleitungen wie Dorothea und Walther Scholz sowie Lena und Franz Vehn. Der Hof wird im Geist freier, christlicher Jugendarbeit geführt, mit kostenlosen Freizeiten und Sozialangeboten für tausende Geflüchtete und Jugendliche.

seit 2007

Der Sunderhof heute

Die CVJM-Sunderhof GmbH führt das Anwesen in dieser Tradition fort. Heute finden hier Freizeitgruppen, Firmen, Schulen und gemeinnützige Organisationen Platz und Entfaltungsmöglichkeiten für ihre Arbeit. Offen für alle, die diesen Ort mit Leben füllen.

Wer hier war, kommt anders zurück.

Wenn ihr diesen Ort kennenlernen wollt, kommt vorbei, schreibt uns, fragt uns alles. Versprochen.

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4,4/5
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